Yogischer Frühjahrsputz für Körper und Geist

Mrz 20, 2019 | Gesund mit Yoga, Yoga-Praxis

Endlich Frühling! Zeit des Aufbruchs, des Wachstums, der neuen Möglichkeiten;  Zeit, um Samen zu säen und wahrzunehmen, was in uns wachsen und reifen möchte!

Frühling ist aber nicht nur die Jahreszeit, in der die Wachstumskräfte so richtig in Schwung kommen, sondern für viele Menschen auch eine Zeit, in der sie mit Schlappheit und Müdigkeit, manchmal sogar mit Kreislaufproblemen und Kopfschmerzen zu kämpfen haben.

Schuld an der alljährlichen Frühjahrsmüdigkeit soll die mit dem Jahreszeitenwechsel einhergehende Hormonumstellung sein. Aber auch die Tatsache, dass sich die Blutgefäße durch die steigenden Temperaturen erweitern und dadurch der Blutdruck sinkt, könnte dazu beitragen. Restlos geklärt sind die Ursachen noch nicht.

Laut Ayurveda ist Frühling Kapha-Zeit. Kapha wird den Elementen Wasser und Erde zugeordnet, somit ist es das schwerste und dichteste unter den drei Doshas (Pitta wird Feuer und Wasser zugeordnet, Vata den Elementen Luft und Raum). Kapha sorgt für Stabilität und Ruhe – bringt aber auch das Gefühl von Schwere und Trägheit mit sich. Im Frühling ist es besonders wichtig, Kapha bewusst auszugleichen und alles Schwere abzuschütteln, um energiegeladen die Aufbruchstimmung des noch jungen Jahres zu nutzen!

 

Frühjahrsputz für Körper und Geist – so startest du energiegeladen in den Frühling

#1 Bewegung und Aktivierung

Auch wenn es ein wenig Überwindung kosten mag:  Bewegung ist das beste Mittel, um aus dem Winterschlaf aufzuwachen und die Frühjahrsmüdigkeit zu überwinden! Ein paar knackige Runden Sonnengrüße bringen den Kreislauf in Schwung und regen das Verdauungsfeuer an,  Rückbeugen wie Chakrasana (das Rad) oder Setu Bandhasana (die Schulterbrücke) wirken aktivierend und stimmungsaufhellend.

# 2 Reinigen und entgiften mit Pranayama und Twists

Yoga kennt viele Methoden, um den Körper von innen zu reinigen. Kaphalabati zum Beispiel wirkt wie eine Frischkur für alle Körperzellen, befreit von körperlichen und mentalen Altlasten und verhilft zu geistiger Klarheit. Drehhaltungen, verbunden mit tiefer Bauchatmung, tragen dazu bei, dass sich Ablagerungen aus dem Verdauungstrakt lösen und die Darmperistaltik in Schwung kommt.

 

# 3 Meridiandehnungen für Leber und Galle

Im Frühling ist das Holzelement aktiv. Es steht für Pioniergeist, Ausdehnung und Wachstum, aber auch für überschießende Kräfte und ungezügelte Emotionen.  Um seine Energie harmonisch ins Fließen zu bringen und für unser Wachstum zu nutzen, sind Dehnungsübungen für Leber- und Gallenmeridiane optimal, denn diese Organe sind mit dem Holzelement verbunden. Seitbeugen und Flankendehnungen, Dehnung der Beininnenseiten, Garudasana (der Adler) und Vrkshasana (der Baum) eigenen sich dafür am besten.

Ulli Rubasch Yoga

Flankendehnungen wie Parsvakonasana unterstützen den Energiefluss in Leber- und Gallenmeridian

 

# 4 Yoga für die Augen

Der Sehsinn steht im Zusammenhang mit dem Organkreis Leber/Galle und dem Holzelement. Hier zwei einfache Möglichkeiten, mit denen du deinen Augen im Frühling Gutes tun kannst:

Die Augen-Uhr:
Visualisiere eine Uhr vor dir und lenke deinen Blick zuerst im Uhrzeigersinn von 12, dann auf 3, dann auf 6,  auf 9 Uhr und zurück auf 12 Uhr. Nach einigen Runden wechselst du die Richtung und lässt den Blick gegen den  Uhrzeigersinn wandern: von 12 über 9 und 6 zu 3 Uhr und  wieder zurück auf 12.

Palming:
Reib deine Hände kräftig aneinander und leg dann die warmen Handflächen über die geschlossenen Augen. Spür, wie Energie und Wärme über die geschlossenen Lider in deine Augen strömen. Entspann die Augenmuskulatur und atme einige Male ruhig und tief ein und aus. Öffne dann die Augen sanft in das Dunkel der Handflächen hinein, und entferne die Handteller langsam von den Augen.

 

# 5 Schöpferkraft erwecken mit Meditation und Affirmationen

Wenn nach dem langen Winter wieder alles zu sprießen beginnt, werden wir uns unserer eigenen Schöpferkraft bewusst. Wir erschaffen Realität – durch unsere Sicht auf die Welt, durch die Art und Weise, wie wir das, was wir erleben, einordnen und beurteilen, und durch die – bewussten oder unbewussten – Glaubenssätze, die jeden Tag durch unseren Geist wandern.

In der Meditation kommen wir unseren Gedanken- und Glaubensmustern auf die Schliche und erlangen die Freiheit, nicht mehr alles glauben zu müssen, was wir denken.

Positive Affirmationen nähren den Geist und bringen ihn von den gewohnten Gedankenautobahnen auf neue Spuren.

Frühlings-Affirmationen:

  • Ich wachse und dehne mich aus.
  • Ich bin gut geerdet und gleichzeitig flexibel.
  • Ich sehe meine Visionen klar und habe die Macht und die Kraft, sie zu verwirklichen.
  • Ich gehe leicht durchs Leben.

 

Wie Samen, die unter der Schneedecke träumen,
träumen eure Herzen vom Frühling.
Vertraut diesen Träumen, denn in ihnen verbirgt sich
das Tor zur Unendlichkeit.
Khalil Gibran

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