Lilith Schweiger

Renate Stadlbauer
Ich finde Kundalini Yoga deshalb so toll, weil Mantren und Musik einen so großen Stellenwert haben. Im Herzen eine Musikerin habe ich mich sofort ins Chanten verliebt.
 
Den Fokus nach innen durch die fast immer geschlossenen Augen lernte ich gleich in meinen ersten Stunden wertzuschätzen. Die Übungsreihen können von extrem anstrengend und kraftvoll zu ruhig und entspannend variieren, ebenso die Meditationen. Genau deshalb finde ich Kundalini Yoga so spannend!

Was bedeutet Yoga für dich?

Yoga ist das Geschenk meines Lebens. Durch Yoga habe ich einen Weg gefunden, meine hochsensible Seite auszuleben, ihr Anerkennung zu verschaffen und gleichzeitig auch eine Technik gelernt, um sie wenn nötig kontrollieren zu können und bei mir zu bleiben.
 

 

Wie bist du zum Yoga gekommen?

Mit 18 Jahren wurde mir empfohlen, Yoga aufgrund meines Beckenschiefstandes und daraus folgenden Rückenschmerzen auszuüben. Bald darauf entdeckte ich meine Liebe zum Kundalini Yoga. Im Zuge einer Reise nach Ecuador besuchte ich dort meine erste Stunde. Abgesehen von der Sprache und Kultur fühlte ich sofort: Wow, diese Yoga-Art ist anders!
 
Zurück in Österreich fand ich mich wenig später in der Lehrerausbildung wieder.
 
Heute finde ich Kundalini Yoga deshalb so toll, weil Mantren und Musik einen so großen Stellenwert haben. Im Herzen eine Musikerin habe ich mich sofort ins Chanten verliebt.
Den Fokus nach innen durch die fast immer geschlossenen Augen lernte ich gleich in meinen ersten Stunden wertzuschätzen. Die Übungsreihen können von extrem anstrengend und kraftvoll zu ruhig und entspannend variieren, ebenso die Meditationen. Genau deshalb finde ich Kundalini Yoga so spannend.
 
Alles in allem bin ich vor allem eines: dankbar! Nach ein paar Jahren habe ich einerseits schon viel über Kundalini Yoga gelernt, andererseits gibt es immer wieder Neues zu lernen. Eine Lehrerin bleibt immer auch Schülerin.
 

 

Wie läuft eine typische Yogastunde bei dir ab?

Zu Beginn wärmen wir den Körper mit verschiedenen Asanas auf. Nachdem wir uns mit dem Mantra Ong Namo Guru Dev Namo und einem Schutzmantra eingestimmt haben, unterrichte ich eine oder zwei Übungsreihen, auch Kriyas genannt, danach folgt eine lange, tiefe Entspannung und eine Meditation, die zwischen sieben und 22 Minuten dauern kann.
In meinen Stunden halte ich mich genau an die Vorgaben, bringe jedoch meinen ganz persönlichen Touch hinein. Meiner Meinung nach braucht es viel Mitgefühl und Ruhe, um Yogalehrerin sein zu können. Ich hoffe, dass ich meinen SchülerInnen das geben kann.
 

 

Was machst du, wenn du gerade nicht Yoga übst oder unterrichtest?

Zurzeit arbeite ich als Kellnerin, was für mich der lustigste, leichteste und erdendste Ausgleich zum doch so spirituellen Yoga ist. Außerdem musiziere ich liebend gerne: Geige, Klavier, Gitarre und natürlich Singen. Tanzen, Reisen und in der Natur sein mag ich auch sehr. Ich möchte mich im Yogabereich weiterbilden und auch andere Yoga-Arten besser kennenlernen. Die Arbeit mit Frauen bereichert mich persönlich so sehr, dass ich unbedingt noch viel mehr für und mit Frauen arbeiten will.
 
 
Lilith wurde 1996 in eine Musikerfamilie hineingeboren, wuchs in Urfahr auf, lebt nun in Linz und widmet ihr Leben dem Yoga, der Musik und dem Frau-Sein  :-)
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