Hanna Sat Pritam Kaur

Hanna praktiziert und unterrichtet Kundalini Yoga. Für sie ist es ein Weg zu ihrem eigentlichen Selbst.

In meiner ersten Kundalini Yoga Stunde ist etwas Ungewöhnliches passiert, das ich mir nicht erklären konnte – aber es hat mich gefesselt. Schnell habe ich zu einer regelmäßigen Praxis gefunden, bin tief in diese Form des Yoga eingestiegen. Nach nur wenigen Stunden bei meinem ersten Lehrer habe ich selbst mit der Kundalini Yoga Lehrer-Ausbildung begonnen …

Hanna, was bedeutet Yoga für dich?

Für mich ist Yoga der Weg zu meinem eigentlichen Selbst.

Wie bist du zum Kundalini Yoga gekommen?

Ich bin durch „Zufall“ in einer Kundalini Yoga Stunde gelandet. Ich befand mich zu dieser Zeit in einer schwierigen Lebensphase, die mich beruflich und privat sehr gefordert hat.

In dieser Stunde ist etwas Ungewöhnliches, etwas Eigenartiges passiert, das ich mir nicht erklären konnte – aber es hat mich gefesselt. Ich ging also wieder hin, und bald war ich fast täglich dort. Ich habe schnell zu einer regelmäßigen Praxis gefunden, bin tief in diese Form des Yoga eingestiegen. Nach nur wenigen Stunden bei meinem ersten Lehrer habe ich selbst mit der Kundalini Yoga Lehrer-Ausbildung begonnen – ich kann gar nicht mehr genau nachvollziehen, wie ich da hineingerutscht bin …

Wo liegen die Unterschiede zwischen Kundalini Yoga und Hatha Yoga?

Einer der Unterschiede ist, dass der Ablauf einer Kundalini Yoga Stunde exakt vorgegeben ist. Sie besteht aus einer Einstimmung, einer Kriya – also einer vorgegebenen Übungsreihe -, aus Tiefenentspannung und Meditation. Als Lehrerin greife ich nicht ein, das heißt, ich gebe den Teilnehmerinnen keine Hilfestellungen. Meine Aufgabe besteht darin, den Raum zu halten.

Es gibt rund 4000 Übungsreihen, von denen einige den Körperübungen im Hatha Yoga ähnlich sind. In der Regel sind sie aber dynamischer, das heißt es gibt kaum gehaltene Positionen. Die Bewegungen sind außerdem oft mit einer intensiven dynamischen Atmung verbunden, um den Effekt der Übung zu verstärken

Die positiven Auswirkungen auf den Körper sind natürlich erwünscht und für die Meditation, die immer Bestandteil einer Kundalini Stunde sind, auch notwendig. Dennoch gelten sie im Kundalini Yoga eher als positiver „Nebeneffekt“. In erster Linie wird der Körper als Instrument gesehen, um den Zustand der Shunia, also der Leere oder absoluten Offenheit zu erreichen und die Kundalini Energie zu erwecken. Im Fokus der Übungen stehen oft die Wirbelsäule sowie das Nerven- und Drüsensystem, damit diese Energie dann auch gehalten werden kann.

Was machst du, wenn du gerade nicht Yoga übst oder unterrichtest?

In meinem „klassischen“ Beruf bin ich Juristin in einem Oberösterreichischen Großkonzern. Im meiner Freizeit sind mir Natur und Bewegung wichtig, ich gehe gerne auf die Berge oder mache Skitouren. Außerdem lese ich viel und beschäftige mich mit spirituellen Lehren – nicht nur mit denen des Kundalini Yoga, sondern auch mit anderen Richtungen, von Eckhart Tolle bis Rumi.

Im Moment widme ich einen Großteil meiner Freizeit dem Praktizieren von Sat Nam Rasayan, einer Meditations- und Heiltechnik aus dem Kundalini Yoga.

Ich möchte herausfinden, was hinter dem menschlichen Dasein hier auf Erden steckt.

 

Warum bist du auf der Welt?

Mein spiritueller Name gibt einen Hinweis auf mein Dharma – darauf, welche Erfahrung in diesem Leben gemacht werden, was gelöst werden will. „Sat Pritam“ bedeutet übersetzt „Who is in love with the truth of who she really is“. Das trifft es sehr gut: Ich möchte herausfinden, was hinter dem menschlichen Dasein hier auf Erden steckt. Ich suche nach Antworten auf die klassischen Fragen: Wer bin ich? Woher komme ich, wohin gehe ich, und warum bin ich hier?

Gibt es ein Ritual, das für dich besonders wichtig ist?

Frühmorgens starte ich mit meiner Yoga- und Meditationspraxis in den Tag – das ist für mich eine Zeit der Stille, die nur mir gehört.

Hanna ist 1979 geboren und lebt und arbeitet in Linz. Seit 2013 unterrichtet sie Kundalini Yoga. 

Im Kundalini Yoga gibt es kaum gehaltene Positionen wie im Hatha Yoga. Die Bewegungen sind dynamisch und mit intensiver Atmung verbunden. Meditation ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Kundalini Yoga Stunde.

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