Ganz gelassen bleiben!

Emotional Toolkit für die Weihnachtsfeiertage

Emotional Toolkit für die Weihnachtsfeiertage

„If you think you’re enlightened, spend a week with your family!“ –

„Wenn du glaubst, erleuchtet zu sein, verbringe eine Woche mit deiner Familie!“

Treffender hätte der spirituelle Lehrer Ram Dass es nicht formulieren können. Oft reichen schon wenige Stunden im Kreise der Familie, und die Emotionen gehen hoch, alte Konflikte bergen Zündstoff, und die hohen Erwartungen an die weihnachtliche Harmonie tragen auch nicht gerade zu einem entspannten Miteinander bei.

Deshalb geben wir dir ein Emotional Toolkit mit in die Feiertage. Damit wenigstens DU ganz gelassen bleibst :-)

1) Einstimmen

Nimm dir ein einer ruhigen Minute Zeit, um zu überlegen:

  • Wie, in welcher Haltung möchtest du deinen Familienmitgliedern begegnen?
  • Was möchtest du ausstrahlen, was bist du bereit zu geben?
  • Wo sind deine Grenzen? Was möchtest du auf keinen Fall?
  • Gibt es etwas, das du vor den Feiertagen noch aus der Welt schaffen möchtest, zum Beispiel einen alten Groll loslassen, jemandem verzeihen … ?
  • Welche Situationen/Menschen/Gespräche/… rauben dir Energie? Wie kannst du sie vermeiden, rechtzeitig stoppen  oder besser mit ihnen umgehen?

2) Raum nehmen, Aura stärken

Mach dir die Mechanismen des Embodiment zunutze! Bevor’s zur Familienfeier geht, zieh dich kurz zurück, nimm dir körperlich Raum und stärke dein Kraftfeld.

Nimm dir Raum! So funktioniert’s: 

In einer breiten Grätsche die Fußsohlen gut erden.

Einatmend die Arme seitlich nach oben fließen lassen, bis sich die Handflächen über dem Scheitel treffen. Dabei die Energie der Erde aufnehmen und nach oben ziehen. In der Position ausatmen, dabei die Erdenergie im Kraftfeld verteilen.

Einatmend (!) die Arme über die Seiten wieder nach unten fließen lassen, dabei die Energie des Himmels aufnehmen. Ausatmen und die Energie im Kraftfeld verteilen.

Etwa 7 x wiederholen.

Studien haben gezeigt, dass schon zwei Minuten mit ausgebreiteten Armen den Cholesterolspiegel senken und den Testosteronspiegel heben. Übersetzt bedeutet diese Körperchemie: Weniger Stress, mehr Selbstvertrauen!

3) Ein Mantra zulegen

Mit Mantra völlig entspannt bleibenAm besten legst du dir schon im Vorfeld eine Affirmation zu, die dir dann im entscheidenden Moment zur Verfügung steht.

Zum Beispiel: „Egal, was geschieht, ich bleibe innerlich ruhig und völlig gelassen.“

Oder: „Nichts und niemand bringt mich aus meiner Mitte.“

Noch wirksamer sind diese Affirmationen, wenn du sie mit einem Symbol oder einer symbolischen Handlung verknüpfst, zum Beispiel mit einem Glücksstein in der Hosentasche, eine Ring, den du berühren kannst, etc.

4) Atmen Atmen Atmen Atmen

Wenn du merkst, dass du unrund wirst, unsicher, ärgerlich, wütend, … dann beobachte deinen Atem und deine Körperhaltung – und verändere sie dann ganz bewusst:

Atme einige Male tief in den Bauch ein und langsam wieder aus. Lenke deine Aufmerksamkeit auf deine Fußsohlen und verwurzle dich gut. Richte dich auf, mach die Wirbelsäule lang und heb dein Brustbein. Entspann deine Gesichtsmuskulatur.

Wenn möglich, zieh dich für ein paar Minuten in ein anderes Zimmer oder auf die Toilette zurück und atme durch. Stell dir eine völlig stille Landschaft aus Eis und Schnee vor, in der Eisbären, Pinguine und Seelöwen friedlich nebeneinader her leben. Derart abgekühlt kannst du dich wieder in die Hitze des Gefechts wagen :-)

5) „Notfall-Meditation“

Wenn’s ganz dick kommt, versuche,  für ein paar Minuten ein ruhiges Plätzchen zu finden und folgende Meditation durchzuführen:

Die Daumen liegen aneinander, die anderen Finger sind eingeklappt und liegen ebenfalls aneinander.

  • Atme die Nase aus und ein.
  • Atme durch den Mund aus und ein.
  • Atme wieder durch die Nase aus und ein.
  • Und so weiter

Das heißt, du wechselst immer nach der Einatmung zwischen Mund – und Nasenatmung. Atme dabei ganz lang und tief.

Nach wenigen Minuten hat sich dein Nervensystem beruhigt, dein Geist geklärt und die Emotionen sind nicht mehr so intensiv.

6) Dem Heißhunger keine Chance lassen

Klar: Essen und Genießen gehören zu den Feiertagen, und da darf man auch mal über die Stränge schlagen. Aber wegen emotionaler Überforderung – oder weil es die Schwiegermutter glücklich macht – Kekse oder Festtagsbraten in sich hineinzustopfen führt nur zu Schuldgefühlen und Blutzuckerspiralen, aus denen schwer wieder auszusteigen ist.

Also besser: bewusst und in Maßen genießen!

Falls dich der Heißhunger trotzdem mal überfällt, probiere es mit sieben bewussten Atemzügen mit Atemanhalten:

  • Auf sieben Zähleinheiten einatmen
  • Atem anhalten für sieben Zähleinheiten
  • Auf sieben Zähleinheiten ausatmen

Dann sollten die schlimmsten Gelüste vorbei sein …

7) Zeit für danach einplanen

Zeit für dich einplanenDer Feiertragstrubel lässt sich leichter ertragen, wenn du weißt, dass du danach Zeit für dich haben wirst. Also plan einen Tag oder wenigstens ein paar ruhige Stunden ein, in denen du wieder ganz bei dir sein kannst. Vielleicht möchtest du einen Waldspaziergang machen, in die Sauna gehen oder mit einer Tasse Tee und einem guten Buch auf der Couch abhängen.

 

 

Bild 1 und 3: © pathdoc – Fotolia.com
Bild 4: © Robert Kneschke – Fotolia.com

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