5. Dezember: Paschimottanasana – ideal für den Winter!

Niere und Blase sind laut TCM dem Element Wasser und damit dem Winter zugeordnet. In der kalten Jahreszeit ist es besonders wichtig, Nieren- und Blasenmeridian zu dehnen – einerseits, um Harnwegsinfekten vorzubeugen, andererseits aber auch, weil Blase und Niere psychisch, physisch und energetisch mit dem Thema „Loslassen“ verbunden sind. Wenn das Jahr zu Ende geht und das Tageslicht immer spärlicher wird, ist es Zeit, um von Altem und Verbrauchtem Abschied zu nehmen. 

Paschimottanasana

Paschimottanasana is ideal, um den Blasenmeridian zu dehnen.

Paschimottanasana ist eine ideale Haltung, um den Blasenmeridian zu dehnen.

So geht’s:

Komm in den Langsitz, verwurzle dich gut über die Sitzbeinhöcker und aktiviere deine Beine, indem du die Kniekehlen Richtung Erde sinken lässt und die Zehen zum Körper heranziehst.

Richte den Oberkörper auf, heb beide Arme an, und neige dich mit langer Wirbelsäule aus dem Becken heraus nach vorne.

Lege die Hände dort auf, wo sie bequem hinkommen – auf den Knien, Schienbeinen oder Fußgelenken. Eventuell kannst du auch deine Füße oder Zehen greifen. Die Ellbogen sinken Richtung Boden.

Verweile hier für einige tiefe Atemzüge. Ziehe den Scheitel aktiv nach vorne und lass den Kopf dann sinken.

Hilfestellungen: 

  • Bei Bedarf kannst du eine gefaltete Decke oder ein Sitzkissen unter das Gesäß legen.
  • Der Bauch sollte in Kontakt mit den Oberschenkel sein – ist das nicht der Fall, beuge die Knie so weit wie nötig an.
  • Du kannst auch einen Gurt zur Hilfe nehmen, um die Füße legen und dich damit in die Länge ziehen. Wichtig ist, dass die Wirbelsäule sich nicht rundet, sondern in ihrer Länge bleibt!
Die lang gehaltenen Positionen im Yin Yoga wirken vor allem auf die Faszien

Abtauchen und nach Innen gehen in der sitzenden Vorwärtsbeuge

Übersetzt bedeutet Paschimottanasana „Den Westen dehnen“. Im Ayurveda wird die Körperrückseite dem Westen zugeordnet, weil die Sonnengrüße am Morgen traditionellerweise mit der Körpervorderseite zur aufgehenden Sonne hin, also nach Osten ausgeführt werden.

Der Westen und die Körperrückseite stehen unter anderem für das Unbewusste. In Paschimottanasana kannst du ganz nach Innen gehen und dir Unbewusstes bewusst machen.

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