4. Dezember: Zwischen-Räume

Yoga Gutschein schenken geht ganz leicht

von Laya Commenda

Richte deine Aufmerksamkeit auf die Räume dazwischen – der Raum zwischen zwei Gedanken, das kurze Schweigen zwischen zwei Worten bei einer Unterhaltung, zwischen den Noten eines Piano oder einer Flöte, oder der Zeitraum zwischen dem Ein- und Ausatmen.

Wenn du deine Aufmerksamkeit auf diese Zwischenräume richtest, dann wird Gewahrsein von etwas einfach Gewahrsein. Die formlose Dimension von reinem Bewusstsein kommt aus deinem Innern und ersetzt die Identifikation mit Form.
~ Eckhart Tolle

 

Die Pausen zwischen zwei Atemzügen sind für mich magische Momente.

In diesen Umkehrpunkten, in denen für einen  winzigen Augenblick alles zur Ruhe kommt, zeigen sich Fülle und Leere als zentrale Polaritäten des Lebens.

In der Atemfülle nach der Einatmung spüren wir, wie unser Organismus die aufgenommene Fülle integriert und in unterschiedliche Energieformen umwandelt. In der Atemleere nach der Ausatmung dürfen wir ruhen und uns niederlassen. Ich finde es auch faszinierend, zu spüren, wie der Atem danach ganz von selbst wieder einzuströmen beginnt. Jede Leere zieht unweigerlich neue Fülle nach sich …

Wenn ich während meiner Morgenmeditation, bei der Asana-Praxis oder einfach zwischendurch meinen Atem beobachte, dann lenke ich meine Aufmerksamkeit oft bewusst auf diese kurzen Momente der Stille und nehme ihre Qualitäten wahr. So werden für mich jene Zwischen-Räume erfahrbar, die uns in unserem Alltagsbewusstsein meist gar nicht auffallen. Wir sind  so fixiert auf die Formen und Manifestationen, dass wir den Raum dazwischen  nicht wahrnehmen. Dieser Raum aber – der auch als Leere oder unbegrenzte Offenheit bezeichnet wird – ist gleichbedeutend mit unendlichem Potenzial.

Wie Eckhart Tolle schreibt, lässt sich diese Übung auch wunderbar auf andere Bereiche ausdehnen.

Wir können die Häuser betrachten – und den Raum zwischen den Häusern. Wir können jemanden sprechen hören – und die Stille zwischen den Worten wahrnehmen. Wir können den Momenten des Einschlafens und des Aufwachens besondere Aufmerksamkeit widmen, denn auch diese Momente sind Zwischen-Räume.

Viel Freude und offenes Gewahrsein wünscht dir

Laya

Der Raum zwischen den Dingen ist ebenso wichtig wie die Dinge selbst.  Hier kann sich unser Gewahrsein ausbreiten.

Der Raum zwischen den Dingen ist ebenso wichtig wie die Dinge selbst. Hier kann sich unser Gewahrsein ausdehnen.

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