Yoga im Jahreskreis mit Isolde

Der Jahreskreis ist eine Reise rund um die Sonne. Seit jeher werden quer durch alle Kulturen an bestimmten Tagen Feste gefeiert. Diese Rituale nähren unsere Seele und verbinden uns mit den Rhythmen und Zyklen der Natur.

Die Jahreskreisfeste bestimmen sich durch den solar-lunaren Kreislauf eines Jahres. Indem wir sie feiern, bringen wir unseren eigenen Rhythmus mit dem Sonnen- und Mondzyklus in Einklang.

In der yogalounge gibt es an diesen Tagen besondere Yogastunden:

Wintersonnenwende
Donnerstag, 21. Dezember 2017
Yoga und Meditation mit Isolde und Laya, 18:00 – 19:30 Uhr
Keine Anmeldung erforderlich!

Lichtmess
Dienstag, 31. Jänner 2017
Flow Yoga mit Isolde, 18:15 – 19:45 Uhr
Keine Anmeldung erforderlich!

Frühlings-Tag- und Nachtgleiche
Dienstag, 21. März 2017
Flow Yoga mit Isolde, 18:15 – 19:45 Uhr
Keine Anmeldung erforderlich!

Beltane
Dienstag, 2. Mai 2017
Flow Yoga mit Isolde, 18:15 – 19:45 Uhr
Keine Anmeldung erforderlich!

Sommersonnwende
Mittwoch, 21. Juni 2017
Outdoor-Event

Lugnasad
Dienstag, 1. August 2017
Flow Yoga mit Isolde, 18:15 – 19:45 Uhr
Keine Anmeldung erforderlich!

Herbst-Tag- und Nachtgleiche
Freitag, 22. September 2017, 18 – 20 Uhr
Yoga Special mit Isolde

Samhain
Dienstag, 31. Oktober 2017
Flow Yoga mit Isolde, 18:15 – 19:45 Uhr
Keine Anmeldung erforderlich!

 

Die Bedeutung der Jahreskreisfeste

Samhain am 31. Oktober

Die letzten Blätter fallen von den Bäumen, die Farben verblassen, die Tage werden immer kürzer. Endgültig ist nun die Zeit des Rückzugs gekommen – es wird Zeit, dass wir uns nach innen wenden.

Samhain ist das Fest des Rückzugs, der Stille und der Besinnung auf die eigenen Wurzeln. Die Themen Sterben und Abschied treten in den Vordergrund, die Grenze zur Anderswelt ist dünn. Der Sonnenkönig stirbt, um zur Wintersonnenwende wiedergeboren zu werden. Ohne Tod gibt es auch kein Leben – diesen ewigen Kreislauf machen wir uns an Samhain bewusst.

Der Sage nach öffnet Frau Holle in dieser Nacht die Pforten zur Unterwelt, die Toten schwärmen aus, um die schwarze Göttin zu ehren. Sie streifen umher, stören die Menschen und rütteln an den Türen. Dies ist der Ursprung des heutigen Halloween (All Hallows Eve).

Die Menschen luden ihre Ahnen ein, um sie zu ehren und über wichtige Themen und die Zukunft zu befragen. Aber auch, um sich mit der eigenen Vergänglichkeit, mit den eigenen Schatten und dunklen Gefühlen auseinanderzusetzen.

In den letzten Wochen des Jahres sind wir dazu aufgerufen, das Sterbende und das, was gehen will, loszulassen und Transformation zuzulassen.

Auch wir wollen uns zu Samhain auf unsere Wurzeln besinnen. Wir wollen das Jahr abschließen, unsere Herkunft wertschätzen, manches loslassen, Platz für Neues schaffen. Wir entzünden das Feuer, das uns durch die dunkle Zeit bringen wird und zur Andacht einlädt. Eine Mantra Meditation unterstützt uns dabei, Altes loszulassen und uns unser tiefstes Inneres zu offenbaren.

Herbst-Tag- und Nachtgleiche am 22. September

An diesem Tag steht die Sonne in der Waage, die vorherrschende Energie ist die der Gerechtigkeit, der Balance, der Ausgewogenheit. Wie ihr Gegenstück, die Frühlings-Tag- und Nachgleiche ist die Herbst-Tag- und Nachtgleiche ein Schwellenfest.

So wie wir im Frühling die Schwelle in den Sommer und in die helle Jahreszeit überschreiten, überschreiten wir jetzt die Schwelle in die dunkle Jahreszeit. Alles zieht sich in den Schoss von Mutter Erde zurück. Wen man den Jahreskreis als Tag sieht, befinden wir uns in der Zeit des Sonnenuntergangs, dieser magischen Schwelle zwischen Tag und Nacht.

Der Übertritt dieser Schwelle wird mit rauschenden Farben und in Fülle begangen. Die Ernte ist eingebracht, und wir blicken dankbar auf die Fülle des Sommers zurück.

Bei diesem Workshop wollen wir die Herbst-Tag- und Nachtgleiche im Zeichen der Dankbarkeit begehen, die Fülle nochmal genießen, uns aber auch auf die Zeit der Sammlung und Verinnerlichung vorbereiten, damit in der dunklen Zeit neue Keime gelegt werden können.

Lugnasad am 1. August

Das Lugnasad Fest, das die Kelten am 1. August feierten, ist heute wenig bekannt. Dieser Tag liegt genau zwischen Sommersonnenwende und Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche, und gibt Anlass für ein Lichterfest und ein erstes Erntefest. Der Name Lug kommt vom Großen Gott Lug aus der keltischen Spätzeit und bedeutet Licht, der Scheinende, der Helle. An vielen Orten wurde dieses Fest mit Spiraltänzen gefeiert. Tänze zu Ehren der Sonne.

Im Sächsischen bekam dieses Fest dann die weitere Bedeutung als Ernte- und Schnitterfest. Beim Einbringen des Korns wurden Ähren am Feld stehen gelassen für die Göttin, als Dank und auch als Option für neu keimendes Leben im nächsten Jahr.  Brot wurde gebacken und verschenkt oder geopfert.

Der Hochsommer August ist auch die Zeit mit dem meisten Gewittern, der höchsten Energieladung und der größten Hitze. Diese Energie können wir alle spüren.

Beltane am 1. Mai

An Beltane begann bei den Kelten das Sommerhalbjahr. Der Name bedeutet „strahlende Sonne“ (Bel=strahlend, Tene= Feuer).

Es ist das Siegesfest der Sonne, ein Fest der Lebensfreude und der Fruchtbarkeit. Beltane war das Fest der großen Vermählung – der Vermählung von Himmel und Erde, Odins und Freyas und von König und Königin. Noch heute ist der Mai der beliebteste Hochzeitsmonat.

Das Aufstellen des Maibaumes ist ein Brauch, der bis heute erhalten geblieben ist. Er symbolisiert einen Riesen-Phallus, ein Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit. Mit dem Bändertanz um den Baum werden die drei  Welten Himmel, Erde und Anderswelt verflochten.

Imbolc/Lichtmess am 1. Februar

Auch wenn der Winter uns oberflächlich noch fest im Griff hat, beginnt es jetzt tief in der Erde bereits zu wachsen und zu sprießen. Der Legende nach erwachen die Bären an diesem Tag das erste Mal aus ihrem Winterschlaf und strecken ihre Nase aus der Höhle. Der Bär steht sinnbildlich für die Geburt des noch verhüllten jungen Sonnengottes.

Die Tage werden schon merklich länger. Die Götting Brigid schenkt uns Licht und Fruchtbarkeit und wir feiern die Kraft der Lebendigkeit, die ganz junge, ungebrochene Energie des Frühlings.

Lagerfeuer werden entzündet, Fackelwanderung gemacht und Kerzen durch das Haus getragen, um symbolisch Licht in die Dunkelheit zu bringen.

Frühjahrs-Tag- und Nachtgleiche am 21. März

Und schon ist ein Vierteljahr um! An diesem Datum sind Tag und Nacht gleich lang, ab nun werden die Tage wieder länger als die Nächte. Das Licht hat endgültig gesiegt, ein mächtiger Energieschub breitet sich aus. Alles keimt und blüht auf.
Wir feiern auch die Göttin Ostara, die Göttin des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Von ihr leitet sich auch das christliche Osterfest ab. Auch in Ägypten kennt man die Fruchtbarkeitsgöttin Astarte.

Auch wir dürfen jetzt wachsen durch die Kraft der Sonne und der Erde. Wir dürfen sichtbar werden, uns auf den Weg machen und zeigen, wer wir sind. Ostara gibt uns Kraft für einen Neubeginn und unser weiteres Wachstum.

Wintersonnwende am 21. Dezember

An diesem Tag beginnt der solar-lunare Jahreskreislauf. Es ist die längste Nacht des Jahres und gleichzeitig auch die Wiedergeburt des Lichtes. Nun werden die Tage wieder länger, in unserem spirituellen und kreativen Prozess beginnt jetzt das schrittweise Erwachen.

Die Kelten und Germanen feierten ein mehrtägiges Julfest, die Christen Weihnachten, die Geburt von Jesus Christus. Auch die Ägypter und Sumerer feierten die Wiederkehr des Sonnenkönigs.

Am 21. Dezember beginnen auch die Rauhnächte. Es ist eine Zeit des Wandels, in der man sich von Altem trennen und Platz für Neues schaffen kann. Diese „Zeit zwischen den Zeiten“ eignet sich optimal, um unseren Willen und unsere Motivation zu schärfen und um Vorsätze und Wünsche zu formulieren.

Zur Wintersonnwende wird symbolisch eine Kerze entzündet, die die ganze Nacht brennt, um den guten Geistern den Weg zu uns zu zeigen.

Gratis-Video: .Rücken gut, alles gut!

Rücken gut - alles gut!

Hol dir das Gratis-Video und bleib auf dem Laufenden über unser Angebot!

Danke! Dein Gratis-Video kommt in Kürze zu dir.